Buchvorstellung

Mord im Mühlviertel & Der springende Punkt

Inspektor Grinninger auf Mördersuche im Mühlviertel von Christian Hartl.

„Ein warmer Föhn fegt durch die herbstliche Landschaft mit seinen bunten Laubbäumen, den umgeackerten Äckern und den grünen Weidewiesen inmitten des hintersten Mühlviertels. An diesem Oktobertag steigt das Quecksilber im Thermometer weit über die 20-Grad-Marke. Sogar schon am Vormittag. Doch das ist nicht das einzig Ungewöhnliche: Als Hannes Hinterleitner gerade dabei ist, die Wiese hinter dem elterlichen Hof mit Kuhmist zu düngen, stößt er beim Beladen auf die Leiche seines Vaters Heinrich, der von hinten erdrosselt und im Misthaufen vergraben wurde…“

So beginnt der spannende und auch lustige Krimi „Mord im Mühlviertel“. Ein Krimi rund um die Weiten des Mühlviertels. Christian Hartl, geboren 1980 in St. Johann am Wimberg, bekam die Idee zu seinem Buch, als er beim Mountain Biken einen verlassenen Misthaufen entdeckte. Als er diesen Misthaufen bei einer kurzen Rast sah, dachte er sich hier könnte man gut einen unliebsamen Menschen beseitigen. Von da an begann er seine Geschichte weiter zu entwickeln und erschuf den Inspektor Grinninger und seinen Assistenten Erhard Moosbichler. Die zwei Polizeibeamten haben auf jeden Fall viel zu ermitteln und kommen immer wieder an die Grenzen von Intrige und Eifersucht, die in so einem kleinen Dorf üblich sind. „Mord im Mühlviertel“ erschien im März 2017 und erreichte im Juni 2017 mit Platz 13 die Thalia Ebook Charts.

Im April 2018 ist nun der zweite Band mit dem Namen „Der springende Punkt“ erschienen:

„Eigentlich hätte sich Bezirksinspektor Gerhard Grinninger auf ein paar erholsame Wochen im malerischen Bad Hansberg gefreut. Ein Kur-Aufenthalt, der ihm nach den Eskapaden rund um den Misthaufen-Mord durchaus zugestanden wäre, schließlich ist er selbst dabei dem Tod noch einmal von der Schaufel gesprungen. Doch der beim Grenzübergang Guglwald auf einer Baustelle tot aufgefundene Journalist Claus Peter Steiner macht Grinninger einen Strich durch seine Wellness-Rechnung. Die Edelfeder des streng rechtskonservativen Wochenmagazins »Alpenpost« ist anscheinend nach der »Cha-Ping!«-Methode ermordet worden: Steiner war mit Crystal-Meth vollgepumpt und danach von Hunden zu Tode gehetzt worden. Ein mafiöses Straf-Ritual, das vor allem innerhalb der vietnamesisch stämmigen Minderheit verübt wird.“

Auch in diesem Band hat Inspektor Grinninger alle Hände voll zu tun um den Mörder zu fassen. Ein weiterer spannender Krimi mit etwas österreichischem Humor.

Beide Bände sind in Buchläden und auch online erhältlich. Sehr empfehlenswert sind auch die Leseabende in denen das Buch auf witzige Weise und mit musikalischer Begleitung präsentiert wird. Ein ganz besonderes Erlebnis, damit man sich in das Buch einfühlen kann.

Fotos: Christian Hartl